Solidarity Cities: rebellische Städte gegen Ausgrenzung und Abschottung?

 Solidarity Cities folgen der Idee einer Stadt, in der sich alle frei und ohne Angst vor Abschiebung bewegen können. In der alle Bewohner*innen gleichermaßen am öffentlichen Leben und an den Institutionen teilhaben – egal, welchen Aufenthaltsstatus sie haben. Sie stellen den Versuch dar, die städtische Politik der Realität der Migration anzupassen und das Recht auf Stadt für alle, unabhängig vom Aufenthaltsstatus im Sinne einer Stadtbürger*innenschaft, zu realisieren. Inwieweit kann es so gelingen auf lokaler Ebene das Grenzregime zu unterlaufen und Fragen von Zugang und Teilhabe neu zu stellen? Die Interventionistische Linke [iL*] Köln wird das Konzept vorstellen, Beispiele aus der politischen Praxis geben und eine politische Einbettung vornehmen, um dann gemeinsam zu diskutieren.