Welcome to Europe?

Die Ausstellung „Welcome to Europe?“ setzt sich aus Bildern zusammen, welcher der Fotograph Wesam Alfarawti auf der Balkanroute, in Lampedusa sowie auf Einsätzen auf dem Mittelmeer 2017 aufgenommen hat. Neben der Ausstellung findet ein Vortrag des Fotographen über seine Reisen in Idomeni, Griechenland und seinen Gefängnisbesuchen statt. Im Anschluss an diesen Vortrag wird ein ca. 27 minütiger Film gezeigt. 
Wesam Alfarawti ist zudem beim Netzwerk konkrete Solidarität tätig, welches seine Arbeiten unterstützt.

  

Welcome to Europe

Solidarity Cities: rebellische Städte gegen Ausgrenzung und Abschottung?

 Solidarity Cities folgen der Idee einer Stadt, in der sich alle frei und ohne Angst vor Abschiebung bewegen können. In der alle Bewohner*innen gleichermaßen am öffentlichen Leben und an den Institutionen teilhaben – egal, welchen Aufenthaltsstatus sie haben. Sie stellen den Versuch dar, die städtische Politik der Realität der Migration anzupassen und das Recht auf Stadt für alle, unabhängig vom Aufenthaltsstatus im Sinne einer Stadtbürger*innenschaft, zu realisieren. Inwieweit kann es so gelingen auf lokaler Ebene das Grenzregime zu unterlaufen und Fragen von Zugang und Teilhabe neu zu stellen? Die Interventionistische Linke [iL*] Köln wird das Konzept vorstellen, Beispiele aus der politischen Praxis geben und eine politische Einbettung vornehmen, um dann gemeinsam zu diskutieren.

Einführung in die Seenotrettung

Bereits in den ersten 6 Wochen des neuen Jahres sind mindestens 390 Menschen auf den Mittelmeerrouten zwischen Europa und Afrika ums Leben gekommen (IOM). Sie sind auf der Flucht ertrunken. Während die Europäische Union weiterhin auf Abschottung und Abschreckung setzt, gibt es eine zivile Bewegung, die der Grund dafür ist, dass einerseits nicht wesentlich mehr Menschen den Tod gefunden haben und dass andererseits die Öffentlichkeit weiterhin über die Vorgänge auf dem Mittelmeer informiert ist wird. Verschiedene Hilfsorganisationen arbeiten in der zivilen Flotte, der #NoBorderNavy, tagein tagaus nicht nur an der Rettung von Menschenenleben sondern auch an der Information über die politische und soziale Situation der Geflüchteten auf den unterschiedlichen Routen. 
 Am Samstag werden sich verschiedene Organisationen vorstellen, von ihrer Arbeit berichten und sich natürlich euren Fragen stellen! Werdet Teil der Bewegung! Für ein #RechtAufFlucht #SafePassages #FerriesNotFrontex und #SeenotrettungIstKeinVerbrechen
Boote im Hafen
Mission Lifeline